Ausflug zum Sensorium

Am Morgen haben wir uns bei der alten Post getroffen. Wir mussten lange mit dem ÖV fahren. Zum Glück haben wir Spiele mitgenommen. Eine Gruppe hat auf der Reise im Zug Werwölfen und die restlichen Kinder Stadt, Land, Vollpfosten gespielt. Anschliessend mussten wir mit dem Bus fahren. Der Busfahrer fuhr richtig schnell um die Kurve und den Hügel hinauf. Vom Hügel aus konnten wir den Nebel und die Bergkette sehen – es war eine schöne Aussicht. In Walkringen angekommen, war es kalt, aber wir haben uns bewegt und so wieder warm bekommen. Es gab vor dem Sensorium eine spezielle Schaukel, ein Drülli, etwas weiter unten einen Brunnen, Rohre, die wie Flöten klangen, und andere Sachen, die interessant waren. Nach der Znüni-Pause gingen wir ins Sensorium hinein. Das Sensorium ist ein Erlebnismuseum zum Thema „5 Sinnesorgane”.

Es gab im Museum verschiedene Stationen mit Aufgaben, die man lösen konnte. Es gab da unter anderem einen Dunkelraum. Dort konnte man erleben, wie das Leben für eine blinde Person ist. Für uns war dies unheimlich und gleichzeitig spannend. Ausserdem gab es einen riesigen Gong, der die Ohren kaputt machen könnte. Wir haben ihn deswegen nur ganz leicht angeschlagen. In einen weiteren Gong konnte man sich reinsetzen und die Schwingungen spüren, aber auch hören. Im untersten Stock gab es verschiedene Aufgaben, die man als Team bestreiten musste. Die Mittagspause haben wir draussen auf dem Spielplatz verbracht. Eine Gruppe hat während der Pause auf dem Drülli Achterbahn gespielt. Die restlichen Kinder der Klasse waren auf einem anderen Spielplatz und haben mit den Flöten Musik gemacht.

Nach der Mittagspause durften wir in Gruppen noch knapp 2 Stunden durchs Sensorium gehen. Die Gruppe von Frau Sutter ging in einen Raum, in dem es verschieden farbige Lichter gab. Damit konnte man farbige Schatten projizieren. Wir hatten Freude daran, vor der Wand zu tanzen. Frau Sutter hat Musik abgespielt und dies gefilmt. Kurz darauf kam die Gruppe von Frau Pfaff ebenfalls und machte das Gleiche. Gleich nebenan gab es eine Art Wabe mit Holzstöcken. Da konnte man sich hineinstellen und auf der anderen Seite den Abdruck von sich selbst anschauen. Das war witzig, weil man die verschiedenen Körperteile gesehen hat. Im obersten Stock lag der Fokus auf dem Seh- und Hörsinn. Die Stationen und Aufgaben dort waren sehr abwechslungsreich. Wir konnten beobachten, wie Wassertornados entstehen. Spannend war auch, dass unsere Augen durch die Wasseroberfläche nicht mehr sehen konnten, ob der Ball im Behälter oval, rund oder kegelförmig ist. Auch für den Tastsinn gab es einige Posten. Zum Beispiel gab es den Barfussweg oder Vasen, in die man mit der Hand hineinfassen, oder Gegenstände, auf denen man das Gleichgewicht üben konnte.

Die meisten Posten haben wir mehrmals gemacht und immer wieder etwas Neues entdeckt. Es war ein intensiver, interessanter, cooler und lehrreicher Tag.